OJK, BI und FSB warnen vor Krypto- und KI-Risiken
OJK und BI verstärken Bankenaufsicht zu Krypto- und KI-Risiken. FSB warnt vor Stablecoin-Regulierungslücken und fordert internationale Zusammenarbeit.
Die Otoritas Jasa Keuangan (OJK) und die Bank Indonesia (BI) intensivieren ihre Zusammenarbeit bei der globalen Bankenaufsicht. Anlass sind steigende Risiken durch digitale Transformation, Krypto-Assets und Künstliche Intelligenz (KI), wie auf einem internationalen Treffen auf Bali betont wurde. Der Financial Stability Board (FSB) warnt, dass der Krisenmanagementrahmen für globale Stablecoins bislang nicht unter extremen Stressbedingungen getestet wurde. Zudem bestehen regulatorische Lücken zwischen Ländern, insbesondere bei Multi-Issuer-Modellen. Der FSB fordert eine verstärkte grenzüberschreitende Zusammenarbeit und einen besseren Informationsaustausch, um potenziellen Stablecoin-Ausfällen zu begegnen. Nur wenige Jurisdiktionen haben bereits Stablecoin-Regeln abgeschlossen, wodurch systemische Risiken auf traditionelle Märkte übergreifen könnten. Die G20-Staaten werden aufgerufen, die Aufsicht und verantwortungsvolle Einführung von KI im Finanzsektor zu stärken.