EU prüft MiCA: ESMA fordert strengere Krypto-Regeln
Die EU überprüft MiCA. ESMA fordert strengere Regeln für DeFi, Staking, Lending und Marketing sowie Einschränkungen für nicht konforme Stablecoins. Compliance-Kosten bleiben hoch.
Die Europäische Kommission überprüft aktuell die Markets in Crypto-Assets Regulation (MiCA), um ein Gleichgewicht zwischen Marktzugang und Compliance-Kosten zu erreichen. Bisher wurden 39 E-Geld-Token ausgegeben, jedoch noch kein Asset-referenced Token zugelassen. Die Compliance-Kosten bleiben weiterhin hoch. Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) fordert erweiterte Durchsetzungsbefugnisse. Dazu zählen das Einfrieren von Vermögenswerten, das Abschalten betrügerischer Websites und das Verbot irreführender Werbung. Zudem schlägt ESMA strengere Regeln für Krypto-Marketing, klarere Vorschriften für DeFi, Staking und Lending sowie die Vereinfachung einiger MiCA-Anforderungen vor. ESMA empfiehlt außerdem, lizenzierten Unternehmen Dienstleistungen im Zusammenhang mit nicht konformen Stablecoins zu untersagen und eine neue regulierte Kategorie für DeFi-Gateways zu schaffen. Diese Vorschläge sind Teil der laufenden MiCA-Überprüfung und sollen den Anlegerschutz sowie die Aufsicht im EU-Kryptomarkt stärken.