Illinois plant 0,2%-Steuer auf Krypto-Transaktionen ab 2027
Illinois plant ab 2027 eine 0,2%-Steuer auf digitale Asset-Transaktionen, mit Ausnahmen für NFTs und die meisten DeFi-Transaktionen. Gebührenpflichtige Transfers können besteuert werden. Kommentare bis 30.10. möglich.
Illinois hat Entwürfe für eine 0,2%-Steuer auf digitale Asset-Transaktionen veröffentlicht, die ab dem 1. Januar 2027 gelten soll. Die Steuer bezieht sich auf den Wert digitaler Assets bei Transaktionen mit Kunden aus Illinois und Digital-Asset-Brokern. Sie umfasst Spot-Trades, Krypto-zu-Fiat-Konvertierungen, Stablecoins, Krypto-Swaps, bestimmte Derivate-Abrechnungen und Blockchain-Bridging. NFTs sind von der Steuer ausgenommen. Die meisten DeFi-Transaktionen bleiben steuerfrei, es sei denn, Nutzer zahlen Protokollgebühren, die als Gegenleistung gelten. Netzwerk- und Liquiditätsanbieter-Gebühren lösen keine Steuer aus. Übertragungen von zentralisierten Börsen zu Self-Custody-Wallets und Krypto-Bridging können besteuert werden, wenn Vermittler Gebühren erheben. Direkte Peer-to-Peer-Transfers ohne Broker und ohne Gegenleistung bleiben steuerfrei. Das Illinois Department of Revenue nimmt bis zum 30. Oktober 2026 öffentliche Kommentare zu den Entwürfen entgegen. Es gibt rechtliche Einwände, die argumentieren, dass die Steuer zu Doppelbesteuerung führen könnte. Gerichte werden die gesetzliche Grundlage vor der Umsetzung prüfen.