Kongress prüft Insiderhandel auf Krypto-Prognosemärkten
Der US-Kongress untersucht Insiderhandel auf Krypto-Prognosemärkten und fordert Unterlagen von Hyperliquid, Crypto.com und Aristotle Exchange.
Der Aufsichtsausschuss des US-Repräsentantenhauses hat seine Untersuchung zu möglichem Insiderhandel auf Prognosemärkten deutlich ausgeweitet. Neben Polymarket und Kalshi stehen nun auch Hyperliquid Labs, Crypto.com und Aristotle Exchange, der Betreiber von PredictIt, im Fokus. Die Abgeordneten verlangen Unterlagen zu Identitätsprüfungen, geografischen Beschränkungen und verdächtigen Handelsaktivitäten. Hintergrund sind Berichte, dass Händler angeblich nicht-öffentliche Informationen nutzten, um Gewinne zu erzielen – etwa ein Fall, bei dem ein Soldat mit Geheimdienstinformationen über 400.000 US-Dollar verdiente. Der Ausschuss prüft, ob die Plattformen ausreichende Schutzmaßnahmen und Compliance-Vorgaben haben, um illegalen Handel zu verhindern. Besonders auffällig war eine große Short-Position auf Hyperliquid, die kurz nach einer geheimen Regierungsankündigung eröffnet wurde. Polymarket und Kalshi haben bereits Unterlagen geliefert, nun wird auch von den anderen Plattformen Kooperation erwartet. Zudem erwägt der Kongress Gesetze, die Regierungsmitarbeitern den Handel auf solchen Plattformen untersagen.