Do Kwon drohen 12 Jahre Haft wegen $40 Mrd. TerraUSD-Kollaps

US-Staatsanwälte fordern 12 Jahre Haft für Do Kwon wegen TerraUSD-Zusammenbruch und Betrug. Die Verteidigung beantragt fünf Jahre. Das Urteil wird am 11. Dezember verkündet.

US-Bundesstaatsanwälte fordern eine 12-jährige Haftstrafe für Do Kwon, den Gründer von Terraform Labs, nachdem er sich wegen Verschwörung und Drahtbetrug im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch der TerraUSD- und Luna-Token schuldig bekannt hat. Die Anklage argumentiert, dass Kwons Handlungen einen massiven Betrug darstellten, der zu Verlusten von über 40 Milliarden US-Dollar führte und eine Kettenreaktion von Krisen auf dem Kryptomarkt, einschließlich des sogenannten „Crypto Winter“, auslöste. Kwons Verteidigung plädiert für eine fünfjährige Haftstrafe unter Berufung auf bereits verbüßte Zeit und mögliche Strafverfolgung in Südkorea. Im Rahmen einer Vereinbarung erklärte sich Kwon bereit, mehr als 19 Millionen US-Dollar sowie mehrere Immobilien zu verfallen. Die Staatsanwaltschaft betonte, dass das Ausmaß der Verluste durch den Terraform-Zusammenbruch andere prominente Krypto-Pleiten übertraf und dass Kwon Investoren über die Stabilität und Risiken seiner Projekte getäuscht habe. Die Urteilsverkündung ist für den 11. Dezember am Bundesgericht in Manhattan angesetzt, wo Richter Paul Engelmayer das endgültige Urteil fällen wird.

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