EU-Warnung: Quantencomputing bedroht Krypto-Sicherheit
EU-Finanzaufsichtsbehörden warnen vor Risiken durch Quantencomputing für Blockchain-Kryptografie. Bitcoin und Ethereum planen quantenresistente Upgrades.
Europäische Finanzaufsichtsbehörden warnen, dass Fortschritte im Quantencomputing die kryptografischen Systeme gefährden könnten, die Blockchains und digitale Finanzinfrastrukturen absichern. Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde, die Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung sowie die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde betonen in ihren Risikoanalysen für Herbst 2026, dass Quantencomputing die mathematischen Grundlagen untergraben könnte, die Transaktionen, Kommunikation und Datenspeicherung schützen. Neue Forschungsergebnisse von Google Quantum AI zeigen, dass die Ressourcen, die zum Knacken weit verbreiteter Kryptografie benötigt werden, deutlich geringer sind als bisher angenommen. Zwar existiert derzeit kein Quantencomputer, der die Verschlüsselung von Bitcoin oder Ethereum kompromittieren könnte, doch die Aufsichtsbehörden fordern proaktive Vorbereitung und Migrationspläne. Bitcoin-Entwickler erwägen, quantenanfällige Signaturen schrittweise abzuschaffen, während Ethereum bis Dezember 2029 umfassende quantenresistente Schutzmaßnahmen plant. Die Warnungen verleihen der Debatte um Post-Quanten-Kryptografie zusätzliche Dringlichkeit und unterstreichen die Notwendigkeit der Vorbereitung, da sich die Quantentechnologie weiterentwickelt.