FCA finalisiert Krypto-Regulierung: Zulassung ab 2026

Die britische FCA hat finale Krypto-Leitlinien veröffentlicht. Zulassungen sind ab September 2026 möglich. Die Regeln betreffen Stablecoins, Handel, Verwahrung und ausländische Anbieter.

Die britische Finanzaufsichtsbehörde (FCA) hat endgültige Leitlinien veröffentlicht, die den regulatorischen Rahmen für Krypto-Assets abstecken. Sie klären, welche Aktivitäten unter das neue Regime fallen und eine Zulassung erfordern. Das Rahmenwerk, geschaffen durch die Financial Services and Markets Act 2000 (Cryptoassets) Regulations 2026, tritt am 25. Oktober 2027 in Kraft. Zulassungsanträge können vom 30. September 2026 bis zum 28. Februar 2027 gestellt werden. Die Leitlinien definieren Anforderungen für Tätigkeiten wie die Emission qualifizierter Stablecoins, den Betrieb von Handelsplattformen, Eigenhandel, Order-Matching, Verwahrung und Staking. Die Regeln gelten für Unternehmen mit Sitz im Vereinigten Königreich sowie für ausländische Anbieter, die britische Privatkunden bedienen – ohne Ausnahmen. Wer die Frist im Februar verpasst, verliert Übergangsregelungen und darf ab Oktober 2027 nur noch bestehende Verträge bedienen. Bestehende Registrierungen werden nicht automatisch übernommen. Die Regierung stellt zudem 500 Millionen Pfund zur Bekämpfung von Geldwäsche-Risiken im Krypto- und KI-Bereich bereit.