Albuquerque verbietet Krypto-ATMs wegen Betrugsrate
Albuquerque verbietet Krypto-ATMs und Kassierer-Transaktionen wegen hoher Betrugsrate. Betreiber müssen Geräte binnen 45 Tagen entfernen. Online-Krypto bleibt erlaubt.
Albuquerque hat ein stadtweites Verbot von Kryptowährungs-ATMs sowie von Kassierer-unterstützten Transaktionen mit virtuellen Währungen erlassen. Die entsprechende Verordnung wurde einstimmig vom Stadtrat beschlossen. Betreiber und Unternehmen, die solche Automaten aufstellen, haben ab der Benachrichtigung 45 Tage Zeit, die Geräte zu entfernen. Andernfalls drohen Strafen bis hin zum Entzug der Geschäftslizenz. Der Beschluss erfolgte aufgrund der hohen Betrugs- und Scam-Rate bei Krypto-ATMs. Laut Behörden sind bis zu 90 % der Transaktionen in Albuquerque mit betrügerischen Aktivitäten verbunden, die häufig ältere Einwohner ins Visier nehmen. Trotz des Verbots dürfen Einwohner weiterhin Kryptowährungen besitzen, minen und über Online-Börsen oder persönliche Wallets transferieren. Die Verordnung betrifft keine rechtmäßigen digitalen Vermögensaktivitäten außerhalb physischer Automaten und Kassierer-gestützter Transaktionen. Albuquerques Vorgehen entspricht ähnlichen Maßnahmen in anderen Bundesstaaten und spiegelt einen landesweiten Trend zu verstärkter Regulierung wider.