Australien verschärft Krypto-Regulierung: Lizenzpflicht bis 2026
Australien verlangt von Krypto-Firmen bis 30.09.2026 Lizenzen, sonst drohen Strafen bis zu 10 % des Umsatzes. Über 45 Anträge wurden gestellt, die Regulierung sorgt für Unsicherheit.
Australien verschärft die regulatorische Überwachung von Kryptowährungsunternehmen, da eine wichtige Frist für die Einhaltung näher rückt. Krypto-Firmen, die sich auf vorübergehende regulatorische Erleichterungen stützen, müssen bis zum 30. September 2026 eine Finanzdienstleistungslizenz beantragen oder ändern. Andernfalls drohen zivil- und strafrechtliche Sanktionen, einschließlich Geldstrafen von bis zu 10 % des Jahresumsatzes. Die Australian Securities and Investments Commission (ASIC) hat seit der Aktualisierung ihrer Richtlinien im Oktober 2025 über 45 lizenzbezogene Anträge im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten registriert. Unternehmen, die Markt- oder Clearing- und Abwicklungslizenzen benötigen, müssen ASIC ebenfalls benachrichtigen und bis zur Frist ein Vorgespräch führen. Ab dem 1. Oktober könnten Unternehmen, die ohne die erforderliche Genehmigung operieren, gegen das Finanzdienstleistungsgesetz verstoßen. Die regulatorische Verschärfung sorgt für Unsicherheit am Kryptomarkt, wobei einige Marktteilnehmer die Entwicklungen als Herausforderung für den Aufwärtstrend wichtiger digitaler Assets wie Bitcoin sehen. Das umfassendere Digital Assets Framework Act soll im April 2027 in Kraft treten und weitere Standards und Leitlinien bringen.