Krypto-Vertreter warnen SEC vor pauschalen ETF-Regeln
Grayscale, a16z und CCI fordern von der SEC individuelle ETF-Risikoprüfungen statt pauschaler Beschränkungen, um Innovationen im Kryptobereich nicht zu behindern.
Grayscale, a16z und der Crypto Council for Innovation (CCI) haben die US-Börsenaufsicht SEC dazu aufgefordert, keine pauschalen Beschränkungen oder einheitlichen regulatorischen Rahmen für neue oder „neuartige“ Exchange Traded Funds (ETFs) zu erlassen, insbesondere solche mit Bezug zu digitalen Assets. Stattdessen empfehlen sie, dass die SEC jedes Produkt individuell anhand seines Risikoprofils und seiner spezifischen Merkmale bewertet. Die Gruppen reichten ihre Stellungnahmen am 31. August ein, als die 60-tägige öffentliche Kommentierungsfrist der SEC zu neuen ETF-Regulierungen endete. Sie betonten die Bedeutung bestehender Klassifizierungsregeln und sprachen sich dagegen aus, die Definition von Investmentgesellschaften auf Fonds auszuweiten, die hauptsächlich Nicht-Wertpapiere gemäß dem Investment Company Act halten. Zusätzlich unterstützten die Organisationen vorhersehbare Prüfungsfristen, optionale vertrauliche Voranmeldungen und regulatorische Effizienz. Sie warnten jedoch, dass ein Einheitsansatz Innovationen behindern und Produkteinführungen verzögern könnte. Die SEC-Konsultation, die am 30. Juni begann, suchte Feedback zu möglichen Änderungen am Registrierungsprozess für die nächste Generation von ETFs.