G20 setzt auf klare Regeln für digitale Vermögenswerte
G20 will klare Regeln für digitale Vermögenswerte, fördert Innovation und Wachstum, stärkt Finanzstabilität und verbessert grenzüberschreitende Zahlungen.
Die Finanzminister und Zentralbankgouverneure der G20 haben die wichtige Rolle digitaler Vermögenswerte und finanzieller Innovationen für das Wirtschaftswachstum anerkannt. Sie verpflichteten sich, verantwortungsvolle und effektive regulatorische Rahmenbedingungen zu schaffen, die Finanzstabilität sichern, Innovationen fördern und klare Wege für digitale Assets eröffnen. Die G20 bekräftigte ihr Engagement zur Verbesserung grenzüberschreitender Zahlungen. Dazu gehören längere Betriebszeiten für Zahlungssysteme, die breitere Einführung von ISO 20022 und einfachere Verfahren für den Transfer von Finanzdienstleistungsdaten. Die Gruppe erwartet zudem die Ergebnisse des Financial Stability Board zu den Auswirkungen und Herausforderungen globaler Stablecoin-Strukturen. Mehrere G20-Mitglieder wie die USA, die EU und Japan haben bereits regulatorische Rahmen für digitale Vermögenswerte oder Stablecoins eingeführt. Die Erklärungen betonen die Bedeutung der Beteiligung des Privatsektors, finanzieller Inklusion und niedrigerer Transaktionskosten – ein zukunftsorientierter Ansatz für die Integration digitaler Assets ins globale Finanzsystem.