George Santos erhält lebenslanges Kalshi-Verbot wegen SOTU-Handel

Kalshi sperrt George Santos lebenslang wegen Manipulation von Prognosekontrakten zur State of the Union und verhängt eine Strafe von 71.356 US-Dollar. Die CFTC belegt ihn zusätzlich mit Geldstrafe und Handelsverbot.

Die Prognosemarkt-Plattform Kalshi hat George Santos dauerhaft gesperrt und damit erstmals ein lebenslanges Verbot ausgesprochen. Anlass war die Manipulation von Kontrakten, die sich auf seine eigene Teilnahme an der State of the Union Address 2026 bezogen. Santos kaufte Kontrakte, die darauf wetteten, dass er nicht teilnehmen würde, und behauptete anschließend öffentlich, er werde anwesend sein. Dadurch beeinflusste er die Kontraktpreise. Letztlich nahm er nicht teil und erzielte einen Gewinn von rund 17.570 US-Dollar. Kalshi verhängte eine Strafe von 71.356 US-Dollar. Die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) ordnete zudem die Rückzahlung der Gewinne, eine zivilrechtliche Strafe von 35.000 US-Dollar und ein dreijähriges Handelsverbot an. Santos bestritt jegliches Fehlverhalten und kritisierte Kalshis Entscheidung. Der Fall verdeutlicht die wachsende regulatorische Kontrolle und die Bedeutung der Marktintegrität auf Prognosemärkten.

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