Connecticut verklagt Kalshi wegen Sportwetten und Minderjährigen

Connecticut verklagt Kalshi wegen nicht lizenzierter Sportwetten und Förderung bei Minderjährigen. Der Staat fordert Unterlassung und Einnahmenabschöpfung.

Connecticut hat eine Klage gegen Kalshi eingereicht, um die Plattform daran zu hindern, sportbezogene Event-Kontrakte anzubieten. Laut Staatsbeamten gelten diese Angebote als nicht lizenzierte Sportwetten. Die Beschwerde beim Hartford Superior Court wirft Kalshi zudem vor, Personen unter 21 Jahren das Platzieren von Wetten ermöglicht und zeitweise einen 15-Jährigen als Werbepartner engagiert zu haben. Connecticut fordert einstweilige und dauerhafte Verfügungen sowie die Abschöpfung aller von Einwohnern erzielten Einnahmen oder alternativ die Zahlung von Steuern und Gebühren wie bei lizenzierten Anbietern. Der Staat argumentiert, Kalshis Aktivitäten gefährdeten Verbraucher, Jugendliche und Menschen mit Spielsucht. Kalshi betont, dass seine Produkte bundesrechtlich regulierte Derivate seien, und wirft Connecticut willkürliche Durchsetzung und ungleiche Behandlung im Vergleich zu anderen Prediction Markets vor. Der Rechtsstreit spiegelt breitere regulatorische Spannungen wider und folgt ähnlichen Maßnahmen in anderen Bundesstaaten sowie einem aktuellen Bundesgerichtsurteil gegen Kalshi.

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