Wiederaufnahmeprozess gegen Tornado-Cash-Mitgründer verschoben

Der Prozess gegen Roman Storm wurde auf den 26. April 2027 verschoben. Der Fall könnte einen Präzedenzfall für die Kryptoindustrie schaffen.

Der Wiederaufnahmeprozess gegen den Tornado-Cash-Mitbegründer Roman Storm wurde auf den 26. April 2027 verschoben. Richterin Katherine Polk Failla ordnete dies per Gerichtsbeschluss an, da Storms Antrag auf Freispruch noch aussteht – fast ein Jahr nach dessen Einreichung. Storm war im August 2025 wegen Verschwörung zum Betrieb eines nicht lizenzierten Geldübermittlungsdienstes verurteilt worden, was eine Höchststrafe von fünf Jahren bedeuten kann. Bei zwei schwerwiegenderen Anklagepunkten – Verschwörung zur Geldwäsche und zur Verletzung von US-Sanktionen, jeweils mit bis zu 20 Jahren Haft – konnte sich die Jury jedoch nicht einigen. Die Staatsanwaltschaft will Storm wegen dieser offenen Anklagepunkte erneut vor Gericht stellen. Storms Verteidigung argumentiert, die Beweislage sei unzureichend, und verweist auf ein Supreme-Court-Urteil mit möglicher Relevanz. Der Fall gilt als richtungsweisend für die Kryptoindustrie. Storm betonte zudem, dass Chainalysis als Relayer für Tornado Cash agierte und Gebühren erhob – ein Detail, das der Jury nicht bekannt war.

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