Connecticut geht gegen nicht lizenzierte Sportwetten großer Plattformen vor
Connecticut hat Robinhood, Crypto.com und Kalshi angewiesen, nicht lizenzierte Sportwetten einzustellen. Grund sind Verstöße gegen Landesrecht, Altersbeschränkungen und fehlende Verbraucherschutzmaßnahmen. Nutzer sollen Auszahlungen erhalten.
Das Connecticut Department of Consumer Protection hat Robinhood, Crypto.com und Kalshi per Unterlassungsverfügung angewiesen, das Anbieten von nicht lizenzierten Online-Sportwetten über Event-Kontrakte einzustellen. Der Bundesstaat wirft den Plattformen vor, ohne die erforderlichen Lizenzen operiert zu haben, Altersbeschränkungen verletzt zu haben, indem sie Wetten von Personen unter 21 Jahren zuließen, und keine ausreichenden Schutzmaßnahmen gegen Insider-Manipulation und Minderjährigenwetten implementiert zu haben. Die Aufsichtsbehörden kritisierten zudem das Fehlen von Integritätskontrollen und Verbraucherschutzmaßnahmen, wie Systeme zur Verhinderung des Zugangs von selbstgesperrten Personen und Studierenden zu Glücksspielangeboten. Die Unternehmen wurden angewiesen, sofort jegliche Werbung, Angebote oder Promotionen dieser Produkte für Einwohner Connecticuts einzustellen und Nutzern die Auszahlung ihrer Gelder zu ermöglichen. Offizielle warnten, dass bei Nichtbefolgung zivil- oder strafrechtliche Konsequenzen drohen. Diese Durchsetzungsmaßnahme unterstreicht die anhaltenden regulatorischen Herausforderungen im Bereich der Prognosemärkte, auf denen der Handel mit realen Ereignissen ermöglicht wird. Kalshi und Robinhood argumentieren, ihre Produkte seien bundesrechtlich reguliert, doch Connecticut besteht auf spezifischen Lizenzen und Verbraucherschutz nach Landesrecht.