CME und CFTC streiten über Prediction Markets
CME-CEO Duffy und CFTC-Chef Selig stritten über die Regulierung und Manipulationsrisiken von Prediction Markets. Die Debatte zeigt die Unsicherheit bei Event-Kontrakten mit Krypto-Bezug.
Während einer Sitzung des Innovation Advisory Committee der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) in Washington, D.C., kam es zu hitzigen Wortwechseln. Der CEO der CME Group, Terry Duffy, äußerte Bedenken hinsichtlich der Regulierung und möglicher Manipulation von Prediction Markets. Er kritisierte das Selbstzertifizierungsverfahren für neue Kontrakte, durch das seit 2025 rund 2.500 Produkte ohne Einspruch eingereicht wurden. Duffy warnte, dass dies Kontrakte ermögliche, die anfällig für Manipulation seien, und stellte die regulatorische Überprüfung von Plattformen wie Kalshi und Polymarket infrage. CFTC-Vorsitzender Michael Selig widersprach Duffy deutlich und bezeichnete einige seiner Behauptungen als „Fake News“. Er stellte klar, dass bestimmte genannte Produkte in den USA nicht gelistet seien. Die Debatte verdeutlicht die wachsende Kluft zwischen traditionellen Finanzbörsen und neuen, technologiegetriebenen Prediction-Market-Plattformen sowie die anhaltende regulatorische Unsicherheit rund um Event-Kontrakte, einschließlich solcher mit Krypto-Assets.