Südkorea sperrt Polymarket wegen Glücksspielgesetz
Südkorea stuft Polymarket als illegales Glücksspiel ein und sperrt den Zugang, trotz technischer Verteidigung der Plattform.
Südkorea hat den Zugang zum Krypto-Prognosemarkt Polymarket gesperrt. Die Medien- und Kommunikationskommission des Landes entschied, dass Polymarket nach nationalem Recht als illegale Glücksspielumgebung gilt. Das Gewinner-alles-Format verleite Nutzer dazu, auf den Ausgang von Ereignissen wie Politik, Sport und Wetter zu wetten. Die Kommission betonte, dass Polymarkets Aktivitäten – darunter die Verwaltung der Märkte, die Festlegung von Handelsregeln und die Abwicklung von Krypto-Transaktionen – spekulatives Glücksspielverhalten fördern. Dies verstoße gegen das Strafgesetzbuch sowie das Gesetz zur Förderung des nationalen Sports. Polymarkets Argument, dass die Plattform auf nicht-verwahrenden Peer-to-Peer-Transaktionen basiert und keine Nutzerfonds verwaltet, wurde abgelehnt. Die Kommission stellte klar, dass technische Merkmale die Plattform nicht von inländischen Gesetzen befreien. Südkorea schließt sich damit über 30 weiteren Jurisdiktionen an, die Polymarket aus ähnlichen Gründen eingeschränkt haben.