RedotPay verschiebt US-Börsengang wegen Binance-Klage

RedotPay verschiebt seinen US-Börsengang auf 2027 oder später wegen regulatorischer Hürden und einer 473-Millionen-Dollar-Klage von Binance-nahen Unternehmen.

RedotPay, ein Anbieter von Stablecoin-Zahlungen, hat seinen geplanten US-Börsengang auf 2027 oder später verschoben. Grund dafür sind ausstehende regulatorische Genehmigungen in mehreren Ländern sowie eine bedeutende Klage von Unternehmen mit Verbindungen zu Binance. Ursprünglich wollte RedotPay über 1 Milliarde US-Dollar einsammeln und eine Bewertung von mehr als 4 Milliarden US-Dollar durch eine Notierung in New York erreichen. Der Rechtsstreit betrifft den Vorwurf, dass RedotPay mehr als 470.000 Binance Card-Nutzer unrechtmäßig auf sein eigenes Kartenprodukt umgeleitet habe. Daraus resultiert eine finanzielle Forderung von fast 473 Millionen US-Dollar. RedotPay hat kürzlich eine US-Lizenz als Geldtransferdienst erhalten und bereitet die Markteinführung seines Produkts in den USA vor. Die Verzögerung des Börsengangs zwingt das Unternehmen jedoch, länger auf privates Kapital oder den operativen Cashflow angewiesen zu sein. Die Situation unterstreicht die regulatorischen und rechtlichen Herausforderungen für Krypto-Unternehmen bei öffentlichen Listings.

Verwandte Nachrichten