Baltimore verklagt Kalshi und Polymarket wegen Sportwetten

Baltimore verklagt Kalshi und Polymarket wegen unlizenziertem Sportwetten. Auch Coinbase, Robinhood und Webull sind betroffen. Die Klage verschärft die US-Regulierungsdebatte.

Baltimore hat Klagen gegen Kalshi und Polymarket eingereicht. Die Stadt wirft beiden Plattformen vor, unlizenziertes Sportwetten angeboten und Verbraucher über die Rechtmäßigkeit ihrer Produkte getäuscht zu haben. Laut Klage bieten diese Plattformen Verträge zu Spielausgängen, Punktespreads, Totals und Spielerleistungen an. Dies gleiche traditionellen Sportwetten und müsse nach Maryland-Recht als Glücksspiel reguliert werden. Auch Coinbase, Robinhood und Webull werden genannt, da sie Kalshi-Verträge vertreiben. Baltimore fordert Sanktionen, Rückerstattungen und ein Verbot, nicht genehmigtes Sportwetten für Einwohner der Stadt anzubieten. Kalshi und Polymarket argumentieren, dass ihre Event-Verträge bundesrechtlich als Finanzprodukte reguliert werden. Der Fall verdeutlicht den Konflikt zwischen Bundesaufsicht und staatlichen Glücksspielgesetzen und könnte die Rolle von Krypto-Plattformen auf US-Vorhersagemärkten beeinflussen.

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