FCA und HTX verhandeln über Krypto-Werbung in Großbritannien

FCA und HTX verhandeln über angeblich unerlaubte Krypto-Werbung. Das Verfahren wurde bis Ende August für Vergleichsgespräche ausgesetzt.

Die britische Finanzaufsichtsbehörde (FCA) und die Kryptowährungsbörse HTX, ehemals Huobi, befinden sich in Vergleichsverhandlungen. Hintergrund ist der Vorwurf, dass HTX ohne erforderliche Genehmigung Krypto-Dienstleistungen an britische Verbraucher beworben hat. Im Oktober 2025 reichte die FCA eine Klage gegen HTX ein. Dies stellt die erste Durchsetzungsmaßnahme der Behörde gegen ein Krypto-Unternehmen wegen Verstößen gegen Marketingvorschriften dar. Das Verfahren vor dem High Court in London wurde bis Ende August ausgesetzt, um beiden Parteien Zeit für Verhandlungen zu geben. Die Klage richtet sich gegen Huobi Global, registriert in Panama, sowie gegen mehrere „unbekannte Personen“, die die Börse betreiben oder kontrollieren. Die FCA äußerte Bedenken, dass globale Krypto-Plattformen durch komplexe Strukturen trotz regulatorischer Beschränkungen britische Verbraucher erreichen. Der Ausgang könnte einen Präzedenzfall für die Durchsetzung britischer Krypto-Werbevorschriften gegenüber Offshore-Plattformen schaffen.

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