Südkorea verschärft Regeln für Krypto-Transfers
Südkorea verschärft Krypto-Transferregeln: Risikoanalysen, Nachweis des Kontobesitzes und verstärkte Überwachung großer Überweisungen. Neue AML-Maßnahmen nach Entfernung großer Börsen-Apps.
Südkorea verschärft die Vorschriften für Kryptowährungsüberweisungen an ausländische Börsen und persönliche Wallets. Dies folgt auf die Entfernung mehrerer ausländischer Krypto-Börsen-Apps wie Bybit, OKX, MEXC und HTX aus dem lokalen Google Play Store. Nach den neuen Regeln müssen inländische Börsen das Risikoniveau ausländischer Plattformen bewerten, bevor Überweisungen genehmigt werden. Nutzer müssen möglicherweise den Besitz des Kontos nachweisen sowie Zweck und Herkunft der Gelder offenlegen. Fehlen Informationen, können Überweisungen verzögert oder abgelehnt werden. Überweisungen ab 10 Millionen Won unterliegen einer verstärkten Überwachung und Meldepflicht. Die bisherige Schwelle der Travel Rule von 1 Million Won entfällt, sodass alle Transfers zwischen registrierten koreanischen Anbietern erfasst werden. Ziel ist es, die Geldwäschebekämpfung zu stärken und die Kontrolle grenzüberschreitender Krypto-Transaktionen zu erhöhen. Die neuen Regeln treten sechs Monate nach Bekanntgabe in Kraft.