SEC genehmigt Franklin Templetons Blockchain-Geldmarktfonds
Die SEC erlaubt Franklin Templeton, Onchain-Geldmarktfonds für Cash Management und Wertpapierverleih zu nutzen und erleichtert so blockchain-basierte Verwahrung.
Die Investment-Management-Abteilung der US-Börsenaufsicht SEC hat No-Action-Letters ausgestellt, die Franklin Templeton erlauben, seine registrierten Fonds – darunter FOBXX und BENJI – für Cash Management und als Sicherheiten im Wertpapierverleih einzusetzen. Diese Ausnahmen ermöglichen es Franklin Templeton, die Verwahrung und Eigentumsaufzeichnung von Fondsanteilen über blockchain-integrierte Systeme abzuwickeln. Dadurch können bestimmte traditionelle Vorschriften für physische Wertpapiere umgangen werden. Die SEC-Entscheidung bringt betriebliche Vorteile wie Intraday-Handel, stündliche Nettoinventarwert-Berechnungen und schnellere Transaktionsabwicklungen. Der BENJI-Fonds, der seit 2021 hauptsächlich auf dem Stellar-Netzwerk läuft, verwaltet aktuell rund 726 Millionen US-Dollar. Während die SEC-Schreiben die Nutzung blockchain-basierter Systeme für das Cash Management bestätigen, bleiben einige operative Details noch offen. Insgesamt markiert diese regulatorische Erleichterung einen wichtigen Schritt zur Integration der Blockchain-Technologie in das traditionelle Asset Management.