Hawaii verbietet Krypto-ATMs, Arizona erstattet Betrugsopfern
Hawaii verbietet ab 1. Oktober Bargeld-zu-Krypto-ATM-Transaktionen. Krypto-zu-Krypto und Krypto-zu-Bargeld bleiben erlaubt. Arizona erstattet Betrugsopfern 171.000 US-Dollar.
Ab dem 1. Oktober tritt in Hawaii ein Verbot für Kryptowährungs-ATMs und -Kioske in Kraft, nachdem das House Bill 1642 im Juli unterzeichnet wurde. Das Gesetz untersagt den Besitz, Betrieb oder die Verwaltung von Kiosken, die US-Dollar im Austausch gegen digitale Vermögenswerte akzeptieren. Hintergrund ist die Zunahme von Betrugsfällen: Das FBI meldete landesweit über 11 Milliarden US-Dollar an Verlusten durch digitale Vermögenswert-Betrügereien im Jahr 2025, darunter 80 Millionen US-Dollar und 826 Beschwerden von Einwohnern Hawaiis. Das Gesetz richtet sich gezielt gegen Bargeld-zu-Krypto-Transaktionen. Betreiber dürfen weiterhin Krypto-zu-Bargeld- und Krypto-zu-Krypto-Dienste anbieten. Hawaii folgt damit Bundesstaaten wie Minnesota, Tennessee und Indiana, die ähnliche Verbote erlassen haben. In Arizona ermöglicht ein neues Gesetz Betrugsopfern, seit September 2025 insgesamt 171.332 US-Dollar von Krypto-ATM-Betrug zurückzuerhalten, sofern sie den Betrug umgehend melden und Neukunden sind.