CFTC zwingt Kalshi zum Betrieb trotz NY-Klage
Die CFTC zwingt Kalshi, trotz Glücksspielklage in New York weiter zu operieren, und betont damit die Bundeszuständigkeit für Prognosemärkte.
Die US-Behörde Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat ihre Notfallbefugnisse genutzt, um die Prognosemarkt-Plattform Kalshi anzuweisen, ihren Betrieb in New York fortzusetzen. Dies geschieht, obwohl der Bundesstaat eine Klage wegen angeblich illegalen Glücksspiels eingereicht hat und die Schließung der Plattform anstrebt. Die im Juli eingereichte Klage wirft Kalshi vor, nicht lizenzierte, sportbezogene Prognosemärkte anzubieten, Minderjährigen die Teilnahme zu ermöglichen und Steuern zu umgehen. Die CFTC argumentiert, dass Prognosemärkte bundesrechtlich als Swaps reguliert werden und daher nicht unter die unterschiedlichen Glücksspielgesetze der Bundesstaaten fallen sollten. Der Fall verdeutlicht den anhaltenden Konflikt zwischen Bundes- und Landesregulierungsbehörden um die Kontrolle von Prognosemärkten. Die Notfallmaßnahme der CFTC soll die Marktstabilität sichern und unterstreicht den umfassenden regulatorischen Streit um die Aufsicht über Event-Contract-Derivate in den US-Krypto- und Finanzmärkten.