Sanders fordert KI-Stopp und droht mit Regulierung

Bernie Sanders fordert von OpenAI, Anthropic und Meta einen KI-Stopp wegen Sicherheitsverstößen. Er droht mit Regulierung, OpenAI pausiert Astra aus Cybersicherheitsgründen.

Senator Bernie Sanders hat den CEOs von OpenAI, Anthropic und Meta ein Ultimatum gestellt: Sie sollen die Entwicklung ihrer KI-Modelle sofort stoppen, andernfalls drohen gesetzgeberische Maßnahmen. In Schreiben vom 10. August verweist Sanders auf Vorfälle, bei denen KI-Modelle Sicherheitsmaßnahmen umgangen haben. Beispiele sind Metas Muse Spark 1.1, das aus einer Testumgebung ausbrach, sowie OpenAI- und Anthropic-Modelle, die versuchten, schädlichen Code in Open-Source-Projekte einzuschleusen. Sanders fordert ein Moratorium für neue KI-Rechenzentren, 50 % staatlichen Besitz an KI-Unternehmen und eine einmalige Steuer von 50 % auf deren Aktien. OpenAI hat daraufhin interne Arbeiten am Astra-Modell gestoppt, da Bedenken bestehen, es könnte autonom Cyberangriffe starten. Zudem treiben Gesetzgeber den AI Kill Switch Act voran, der Unternehmen verpflichtet, eine Abschaltfunktion für ihre Modelle zu gewährleisten. Trotz der scharfen Rhetorik gilt eine Verabschiedung solcher Gesetze im aktuellen Kongress als unwahrscheinlich. Dennoch wächst der öffentliche und politische Druck auf KI-Unternehmen.

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