CFTC warnt vor US-Wettquoten in Prognosemärkten

Die CFTC warnt Prognosemärkte vor US-Wettquoten, um Verbraucher zu schützen und regulatorische Vorgaben einzuhalten. Derivate müssen klar von Sportwetten abgegrenzt werden.

Die US-Behörde Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat regulierte Prognosemärkte offiziell gewarnt und angewiesen, auf die Verwendung amerikanischer Wettquoten wie Moneyline- oder Buchmacher-Quoten in Produktanzeigen und Marketing zu verzichten. Diese Quotenformate, die im Sportwettenbereich üblich sind und durch Plus- oder Minuszeichen (z. B. +150 oder -200) gekennzeichnet werden, könnten Verbraucher dazu verleiten, Derivatekontrakte als Glücksspielprodukte zu missverstehen. Die CFTC erinnerte die Plattformen an die Einhaltung des US-Derivaterechts, das Verbot irreführender Werbung und die klare Abgrenzung ihrer Angebote als regulierte Derivate statt nicht lizenzierter Wetten. Die Warnung erfolgt vor dem Hintergrund verstärkter staatlicher Kontrolle und einer Klage des Bundesstaates New York gegen Kalshi wegen angeblicher Glücksspielverstöße. Die Behörde verwies auf Studien, die nahelegen, dass amerikanische Quoten zu höherer Risikobereitschaft führen können. Sie forderte, Derivate in nominalen oder prozentualen Formaten darzustellen, um ihren regulierten Charakter zu verdeutlichen. Einige Plattformen wie Kalshi haben die Vorgaben bereits umgesetzt, andere äußerten sich nicht.

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