Eliza-Token nach Klage und Stiftungsende eingestellt
Eliza Labs erklärt die Eliza- und ai16z-Token nach einer Einigung für „tot“, löst die Stiftung auf und überträgt Restmittel an Inhaber. Die Software wird ohne Token weiterentwickelt, mit Fokus auf KI-Agententechnologie.
Shaw Walters, Gründer von Eliza Labs und des Open-Source-Frameworks ElizaOS, hat nach einer rechtlichen Einigung mit Burwick Law die Eliza- und ai16z-Token für „vollständig tot“ erklärt. Die unterstützende Stiftung wird aufgelöst, und alle verbleibenden Treasury-Mittel gehen an eine Gruppe von Token-Inhabern. Diese Entscheidung folgt auf eine Sammelklage wegen irreführender Werbung, Täuschung und Falschdarstellung, der sich das Projekt aus finanziellen Gründen nicht stellen konnte. Die Token haben fast ihren gesamten Wert verloren: ELIZAOS fiel von 2,4 Milliarden US-Dollar auf rund 2,3 Millionen. Walters betonte, dass es keine weitere Unterstützung, Rückkäufe oder neue, mit Eliza verbundene Token geben wird. Die Entwicklung des ElizaOS AI-Agenten-Frameworks wird jedoch unabhängig fortgesetzt, mit Fokus auf Lokalisierung, Datenschutz und krypto-fähige Agententechnologie. Walters kritisierte die spekulative Ausrichtung der Kryptoindustrie und forderte mehr Produktentwicklung in der KI-Community.