USA planen Importverbot für chinesische Rechenzentrumsteile

Die USA planen Importbeschränkungen für chinesische Rechenzentrumskomponenten, um die KI-Infrastruktur zu schützen. US-Tech-Aktien steigen, Lieferketten und Krypto-Mining könnten betroffen sein.

Die US-Regierung arbeitet an neuen Beschränkungen, um chinesische Komponenten für Rechenzentren, insbesondere optische Transceiver, von US-Importen auszuschließen. Die Federal Communications Commission entwickelt entsprechende Regelungen, die darauf abzielen, die KI-Infrastruktur zu schützen, indem zukünftige Importe von Hochgeschwindigkeits-Netzwerkkomponenten aus China blockiert werden. Auslöser sind Bedenken hinsichtlich potenzieller Sicherheitsrisiken wie Datendiebstahl, Malware oder Betriebsstörungen. Das vorgeschlagene Verbot könnte chinesische Unternehmen wie Innolight betreffen und US-Anbieter wie Coherent, Lumentum, Applied Optoelectronics sowie Corning begünstigen, deren Aktien nach der Ankündigung stark gestiegen sind. Die Beschränkungen dürften die Lieferketten neu ordnen, die operative Rentabilität von US-Infrastrukturunternehmen steigern und Versorgungsengpässe für Branchen verursachen, die auf große Rechenzentren angewiesen sind, darunter auch Krypto-Miner. Die Regelung ist noch nicht final, stellt aber eine deutliche Verschärfung der US-chinesischen Technologierivalität dar und weitet die Entkopplung auf die physische Infrastruktur von KI und Cloud Computing aus. Ein Zeitplan oder eine Liste betroffener Produkte wurde noch nicht veröffentlicht.

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