Sam Bankman-Fried lobt Trumps Begnadigung und bittet um Gnade
Sam Bankman-Fried, zu 25 Jahren wegen FTX-Betrugs verurteilt, lobt Trumps Begnadigung von Juan Orlando Hernández und strebt selbst Gnade an – Experten sehen seine Chancen jedoch als gering.
Sam Bankman-Fried, der derzeit eine 25-jährige Haftstrafe wegen Betrugs und Verschwörung im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch von FTX verbüßt, hat öffentlich Donald Trumps Begnadigung des ehemaligen honduranischen Präsidenten Juan Orlando Hernández gelobt und ihn als „verdienter als jeden anderen“ bezeichnet. Bankman-Frieds Kommentare, die er aus dem Gefängnis über soziale Medien teilte, werden weithin als strategischer Versuch gesehen, Parallelen zwischen seinem eigenen Fall und anderen prominenten Begnadigungen zu ziehen, während er selbst auf eine Begnadigung durch Trump hofft. Seine Eltern setzen sich Berichten zufolge für seine Begnadigung ein, obwohl Rechtsexperten und die Öffentlichkeit angesichts des Ausmaßes des FTX-Zusammenbruchs und seiner erheblichen Spenden an die Biden-Kampagne skeptisch sind. Bankman-Fried behauptet weiterhin, dass FTX zum Zeitpunkt des Konkurses zahlungsfähig war, und macht die Insolvenzverwalter für den Missbrauch der Gelder verantwortlich. Sein Anwaltsteam legt Berufung gegen das Urteil ein, eine Entscheidung wird jedoch nicht bald erwartet. Die Bemühungen um Gnade erfolgen vor dem Hintergrund von Trumps jüngsten Begnadigungen weiterer Krypto-Persönlichkeiten, doch Bankman-Frieds Chancen gelten als gering.