Ungarn lockert Krypto-Regeln und vergibt MiCA-Lizenz

Ungarn hebt die Validierungspflicht für Krypto-Transaktionen auf und vergibt die erste MiCA-Lizenz an CoinCash – im Einklang mit EU-Vorgaben.

Ungarn hat die verpflichtende Drittanbieter-Validierungsregel für Krypto-Transaktionen aufgehoben. Dadurch wird der Prozess für Kryptowährungsumwandlungen vereinfacht und die Compliance-Belastung für Unternehmen reduziert. Diese Gesetzesänderung bringt den ungarischen Rechtsrahmen in Einklang mit der EU-Verordnung über Märkte für Krypto-Assets (MiCA). CoinCash, betrieben von Tiwala Solutions, ist das erste Unternehmen in Ungarn, das eine MiCA-Lizenz erhalten hat. Damit darf CoinCash verschiedene Dienstleistungen wie Verwahrung, Krypto-zu-Fiat- und Krypto-zu-Krypto-Börsen, Transfers, Anlageberatung und Portfoliomanagement anbieten. Die Abschaffung der Validierungspflicht erfolgte, weil die bisherige Regelung Reibungen verursachte, mit EU-Recht kollidierte und eine untragbare Belastung für Digital-Asset-Unternehmen darstellte. Diese beiden Entwicklungen signalisieren eine Neuausrichtung der digitalen Asset-Governance in Ungarn und sollen ein günstigeres Umfeld für Krypto-Unternehmen und Nutzer schaffen.

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