CFTC fordert mehr Transparenz bei Prognosemärkten
Die CFTC verlangt von Prognosemärkten detaillierte Angaben zu jedem Event-Kontrakt und lehnt generische Zertifizierungen ab. Transparenz und Compliance stehen im Fokus.
Die US Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat eine neue Warnung an Prognosemärkte ausgesprochen. Sie fordert, auf generische Zertifizierungen zu verzichten und stattdessen für jeden Event-Kontrakt spezifische Informationen bereitzustellen. Unternehmen dürfen keine breit gefassten Standardzertifizierungen für große Kontraktgruppen einreichen. Stattdessen müssen die Bedingungen, Abwicklungsverfahren, Datenquellen und Compliance-Analysen für jede vorgeschlagene Permutation detailliert angegeben werden. Nur eng verwandte Event-Kontrakte dürfen gemeinsam als „Klasse“ eingereicht werden. Die CFTC betonte, dass vereinfachte Einreichungspraktiken die Bewertung der Einhaltung regulatorischer Prinzipien erschweren. Diese Warnung ist bereits die zweite in den letzten Monaten und fällt mit dem starken Wachstum der Prognosemärkte sowie einem laufenden Rechtsstreit über die Aufsicht zusammen. Zudem verlängerte die Behörde den Inaktiv-Status der Kraken Derivatives Exchange, während das Unternehmen seine nächsten Schritte prüft.