Huione Pay friert Auszahlungen nach Geldwäsche-Vorwürfen ein
Huione Pay hat nach einem Bank-Run und regulatorischen Maßnahmen wegen angeblicher Geldwäsche von 98 Mrd. USD den Betrieb eingestellt und Auszahlungen eingefroren. Nutzer stehen vor verzögerten Rückzahlungen und drohenden Verlusten.
Huione Pay, eine führende kambodschanische Finanzplattform, hat nach einem Ansturm auf Auszahlungen und zunehmendem regulatorischen Druck alle Aktivitäten eingestellt und Auszahlungen eingefroren. Die Schließung, die nach einem Bank-Run bekannt gegeben wurde, löste Panik unter Tausenden von Nutzern aus, die versuchten, ihre Gelder zu sichern. Das Unternehmen verwies auf Liquiditätsprobleme und stellte einen verzögerten Rückzahlungsplan vor: Nutzer können entweder hochverzinsliche Finanzprodukte mit einer Wartezeit von 18 Monaten für die vollständige Rückzahlung wählen oder nach sechs Monaten schrittweise Auszahlungen erhalten. Die Krise folgt auf den Entzug der Lizenz von Huione Pay durch die Zentralbank Kambodschas und US-Sanktionen wegen angeblicher Geldwäsche von bis zu 98 Milliarden US-Dollar durch illegale Krypto-Transaktionen, darunter Verbindungen zu Cyberkriminalität und betrügerischen Machenschaften. Das Unternehmen versucht, sich unter dem Namen H-Pay neu zu positionieren, während die Ermittlungen andauern. Große Krypto-Börsen haben zugehörige Konten eingefroren, und Behörden in ganz Asien beobachten die Lage genau, da Nutzer erhebliche Verluste und Unsicherheit über die Rückgewinnung ihrer Gelder befürchten.