SEC verklagt Mining Automatic wegen Krypto-Betrug

Die SEC verklagt Mining Automatic und Zan Shaikh wegen Betrugs an 380 Investoren um 22 Mio. USD durch ein Krypto-Mining-Modell. Nur 13 % der Gelder wurden fürs Mining genutzt.

Die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) hat Klage gegen Mining Automatic und dessen Eigentümer Zan Shaikh erhoben. Ihnen wird vorgeworfen, über 380 Investoren mit einem betrügerischen Krypto-Mining-Investmentmodell um rund 22 Millionen US-Dollar betrogen zu haben. Das Unternehmen, das unter Bright Vision Distribution LLC firmierte, versprach zwischen Juni 2023 und Mai 2025 garantierte monatliche Renditen aus Krypto-Mining. Laut SEC wurden jedoch lediglich etwa 13 % der eingesammelten Gelder tatsächlich für Mining-Aktivitäten verwendet. Der Großteil floss stattdessen in Marketing, persönliche Ausgaben und nicht verwandte Projekte. Die Behörde wirft Mining Automatic vor, Investoren über die Mining-Kapazitäten und die Verwendung der Gelder getäuscht zu haben. Ab März 2025 blieben Auszahlungen aus, sodass über 20 Millionen US-Dollar offenblieben. Die SEC vergleicht das Vorgehen mit einem Ponzi-System, da Auszahlungen an frühere Investoren mit neuen Einlagen statt mit echten Mining-Gewinnen finanziert wurden.

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