CFTC blockiert Michigans Versuch, Kalshi-Geschäfte zu annullieren

Die CFTC ordnete an, dass Kalshi Michigan-Geschäfte erfüllen muss, trotz einstweiliger Verfügung des Bundesstaates, und betonte die Bundeskompetenz über Prognosemärkte.

Die US-Behörde Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat Kalshi, eine bundesweit regulierte Prognosemarkt-Plattform, angewiesen, Geschäfte mit Einwohnern von Michigan zu erfüllen. Dies geschah, obwohl ein Gericht in Michigan eine einstweilige Verfügung erlassen hatte, die das Unternehmen aufforderte, sportbezogene Event-Kontrakte einzustellen und bestimmte bestehende Geschäfte rückgängig zu machen. Die CFTC nutzte ihre Notfallbefugnisse, um Kalshis Vorschlag zur Annullierung dieser Geschäfte zu blockieren. Sie argumentierte, dass Bundesstaaten bundesregulierte Börsen nicht zwingen können, abgeschlossene Verträge zu annullieren. Die Behörde betonte, dass eine solche Annullierung das Vertrauen in regulierte Derivatemärkte untergraben würde und dass Bundesrecht die Glücksspielregulierung der Bundesstaaten für bestimmte Kontraktmärkte verdrängt. Dieser Schritt verdeutlicht den eskalierenden Konflikt zwischen Bundes- und Landesbehörden bei der Regulierung von Prognosemärkten. Michigan betrachtet solche Plattformen weiterhin als nicht lizenzierte Sportwetten und warnt vor rechtlichen Konsequenzen bei Nichteinhaltung. Das Eingreifen der CFTC unterstreicht ihren Anspruch auf ausschließliche Regulierungskompetenz gemäß dem Commodity Exchange Act.

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