Südkorea plant Digital-Asset-Gesetz und tokenisierte Anleihen
Südkorea bringt 2026 ein Digital-Asset-Gesetz, reguliert Stablecoins und Bitcoin-ETFs und testet 2027 tokenisierte Staatsanleihen mit der Wholesale-CBDC.
Südkorea hat eine umfassende Strategie zur Förderung seines Digital-Asset-Sektors vorgestellt. Im Mittelpunkt steht der Digital Asset Framework Act, der in der zweiten Hälfte 2026 eingeführt werden soll. Dieses Gesetz wird klare Regeln für Emission, Vertrieb, Offenlegung, Branchenaufsicht und Stablecoins digitaler Vermögenswerte schaffen. Zudem werden Änderungen unterstützt, die Spot-Bitcoin-ETFs ermöglichen. Die Regierung plant, grenzüberschreitende Stablecoin-Transaktionen zu regulieren und die Aufsicht auf Digital-Asset-Unternehmen sowie Stablecoin-Emittenten auszuweiten. Im Rahmen der Wirtschaftsstrategie 2026 startet Südkorea 2027 ein Pilotprojekt zur Tokenisierung von Staatsanleihen auf einer Blockchain, die mit der Wholesale-CBDC der Bank of Korea verbunden ist. Ziel des Piloten ist es, die Effizienz und Interoperabilität der CBDC-Infrastruktur mit anderen Blockchains zu testen und die Tokenisierung von Staatsanleihen praktisch umzusetzen. Diese Initiativen unterstreichen Südkoreas Engagement, seine blockchainbasierte Finanzinfrastruktur zu stärken und sich an globale Trends in der Regulierung digitaler Vermögenswerte anzupassen.