Circle wegen USDC-Rückgabe unter Anklage
Circle steht wegen Weigerung, gestohlene USDC zurückzugeben, in Wisconsin und New York unter Anklage. Der Fall zeigt Konflikte zwischen Krypto-Firmen und Behörden.
Circle Internet Financial, der Emittent des Stablecoins USDC, steht unter wachsendem juristischen Druck. Staatsanwälte in Wisconsin und New York werfen dem Unternehmen vor, gerichtlichen Anordnungen zur Rückführung gestohlener USDC-Gelder, die mit Betrugsfällen in Verbindung stehen, nicht nachgekommen zu sein. Berichten zufolge wurde in Wisconsin eine Strafanzeige wegen Ordnungswidrigkeit eingereicht. Circle soll einen richterlichen Beschluss missachtet haben, der das Unternehmen verpflichtete, eingefrorene USDC-Token zu entwerten und an Wallets der Strafverfolgungsbehörden neu auszugeben. Die betroffenen Fälle umfassen Verluste von über 1,2 Millionen US-Dollar durch verschiedene Betrugsfälle. Circle folgte zwar den Anweisungen zum Einfrieren der Vermögenswerte, verweigerte jedoch weitere Maßnahmen mit Verweis auf technische Hürden. Das Unternehmen bezeichnete die Vorwürfe als unbegründet und beantragte die Abweisung der Klage. Der Fall unterstreicht die wachsenden Spannungen zwischen Krypto-Unternehmen und Behörden bei der Rückgewinnung digitaler Vermögenswerte.