Wyden fordert Schutz für Blockchain-Entwickler
Wyden fordert, den BRCA im Clarity Act zu belassen, um Non-Custodial-Blockchain-Entwickler zu schützen. Die Regelung stößt auf Widerstand von Strafverfolgung und katholischen Gruppen.
Senator Ron Wyden hat die Senatsführung aufgefordert, Abschnitt 604, den Blockchain Regulatory Certainty Act (BRCA), im Clarity Act zu belassen, während dieser dem Senat zur Abstimmung vorgelegt wird. Der BRCA, ursprünglich von Senatorin Cynthia Lummis eingebracht, soll Non-Custodial-Blockchain-Softwareentwicklern einen Safe Harbor bieten, indem klargestellt wird, dass sie keine Geldübermittler sind. Dieser Schritt findet breite Unterstützung in der Kryptoindustrie. Wyden, der einzige demokratische Mitunterzeichner, betonte in seinem Schreiben, dass die Regelung Innovation und wirksame Strafverfolgung vereint und mit den Richtlinien des Justizministeriums sowie des Financial Crimes Enforcement Network übereinstimmt. Dennoch stößt Abschnitt 604 auf Widerstand von Strafverfolgungsbehörden und katholischen Gruppen, die befürchten, dass Ermittlungen gegen Menschenhandel erschwert werden könnten. Die Debatte um diese Regelung bleibt ein zentrales Thema, da das Zeitfenster für Gesetzesinitiativen vor der Senats-Sommerpause im August schrumpft. Marktteilnehmer sehen in Wydens Einsatz eine mögliche Erhöhung der Erfolgschancen des Clarity Act, doch Unsicherheiten bleiben bestehen.