ESMA startet EU-Prüfung von Krypto-Verwahrern unter MiCA

ESMA startet eine EU-weite Überprüfung von Krypto-Verwahrern unter MiCA mit Fokus auf Resilienz, Kontrollmechanismen und Risikomanagement. Inspektionen laufen bis 2027, Bericht folgt Ende 2027.

Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) hat eine koordinierte Überprüfung von Krypto-Asset-Dienstleistern (CASPs) in der gesamten EU eingeleitet. Der Fokus liegt auf Verwahrungsdienstleistungen im Rahmen des MiCA-Regulierungsrahmens (Markets in Crypto-Assets). Diese gemeinsame Aufsichtsmaßnahme (CSA) umfasst nationale Behörden, die von der zweiten Hälfte 2026 bis zur ersten Hälfte 2027 synchronisierte Inspektionen bei lizenzierten Krypto-Unternehmen durchführen. Bewertet werden dabei die operationelle Resilienz, Governance, Verwaltung von Private Keys, Speicherlösungen, Transaktionskontrollen, Vorfallmanagement, Risiken von Smart Contracts sowie die Abhängigkeit von Drittanbietern. Ziel ist es, sicherzustellen, dass Krypto-Verwahrer die strengen Anforderungen zum Schutz von Kundengeldern und zum Management operationeller Risiken gemäß MiCA und DORA erfüllen. Die Ergebnisse werden in einem Abschlussbericht Ende 2027 veröffentlicht, um die Aufsichtskohärenz und den Anlegerschutz im EU-Digitalvermögensmarkt zu stärken.

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