Kalshi verliert vor Gericht: NY-Glücksspielgesetze gelten
Kalshi scheitert vor Gericht: New Yorks Glücksspielgesetze gelten für seine Sportevent-Kontrakte. Das Verfahren geht weiter, die Bundesstaaten behalten Regulierungshoheit.
Kalshi, eine bei der CFTC registrierte Prognosemarkt-Plattform, hat im Southern District of New York einen bedeutenden juristischen Rückschlag erlitten. Richterin Analisa Torres wies Kalshis Antrag auf eine einstweilige Verfügung ab und entschied, dass die Glücksspielgesetze des Bundesstaates New York auf Kalshis Sportereignis-Kontrakte anwendbar sind. Sie stellte fest, dass diese Gesetze nicht durch den Commodity Exchange Act verdrängt werden. Durch diese Entscheidung kann das Verfahren nun in die Phase des Antrags auf Abweisung übergehen. Kalshi ist damit dem Risiko von Klagen nach staatlichem Glücksspielrecht ausgesetzt. Das Urteil stellt Kalshis Argument in Frage, dass seine bundesrechtlich regulierten Event-Kontrakte von der staatlichen Glücksspielaufsicht ausgenommen sein sollten. Rechtsexperten betonen, dass dieses Ergebnis ähnliche Fälle in anderen Bundesstaaten beeinflussen könnte. Kalshi könnte gezwungen sein, sein Geschäftsmodell anzupassen oder eine staatliche Lizenz zu beantragen. Die Debatte über die Zuständigkeit von Prognosemärkten bleibt damit weiterhin offen.