Polymarket wegen Bitcoin-Markt vor Gericht
Trader verklagen Polymarket, weil die Plattform nachträglich die Auszahlungsbedingungen für einen Bitcoin-Verkaufsmarkt änderte, obwohl SEC-Dokumente einen Verkauf belegten.
Zwei Trader, William Wood und Thomas Bush, haben beim New York Supreme Court Klage gegen Polymarket und verbundene Unternehmen eingereicht. Sie werfen der Plattform Vertragsbruch und irreführende Praktiken bei der Auflösung eines Prediction-Markets vor, der darauf abzielte, ob Strategy (ehemals MicroStrategy) bis zum 31. Mai 2026 Bitcoin verkaufen würde. Die Kläger hielten "Ja"-Anteile und erwarteten eine Auszahlung, nachdem eine SEC Form 8-K bestätigte, dass Strategy zwischen dem 26. und 31. Mai 32 BTC verkauft hatte. Polymarket wertete den Markt jedoch als "Nein", nachdem nachträglich eine Klarstellung hinzugefügt wurde. Diese Änderung verlangte eine öffentliche Bestätigung des Verkaufs bis zur Frist, nicht nur den Verkauf selbst. Die Klage argumentiert, dass diese nachträgliche Anpassung das Versprechen der Plattform auf objektive, regelbasierte Ergebnisse untergräbt. Sie wirft grundlegende Fragen zur Zuverlässigkeit und Fairness dezentraler Prediction-Markets bei der Interpretation und Auflösung von Ereignissen auf.