Frankreich hebt Reiseverbot für Telegram-Gründer auf
Frankreich hat das Reiseverbot für Telegram-Gründer Pavel Durov aufgehoben. Er darf nun frei reisen, während die Ermittlungen zu mutmaßlichen Straftaten auf der Plattform weiterlaufen. Der Fall verdeutlicht die anhaltende regulatorische Kontrolle.
Die französischen Behörden haben das Reiseverbot für den Telegram-Gründer Pavel Durov aufgehoben, sodass er nun frei reisen kann, auch in die VAE, während die Ermittlungen zu mutmaßlichen kriminellen Aktivitäten auf der Plattform andauern. Das Verbot wurde nach seiner Festnahme in Paris im August 2024 verhängt und stand im Zusammenhang mit Vorwürfen, dass Telegram illegale Aktivitäten wie Handel, Geldwäsche und die Verbreitung von Material über Kindesmissbrauch erleichtert habe. Durov musste zuvor regelmäßig bei den französischen Behörden vorstellig werden und strenge gerichtliche Auflagen einhalten. Die Ermittlungen bleiben offen, während Telegram unter Druck steht, die Inhaltsmoderation gemäß dem Digital Services Act der EU zu verbessern. Durovs Anwaltsteam bestreitet Teile des Falls und fordert Klarstellungen vom Europäischen Gerichtshof. Die Aufhebung des Verbots gilt als bedeutend für datenschutzorientierte Technologien und die Krypto-Community, auch wenn regulatorische Herausforderungen für Plattformen wie Telegram bestehen bleiben.