Brasilien verschärft Krypto-Regulierung ab 2027
Ab 2027 gelten in Brasilien strengere Kapital-, Risiko- und Offenlegungsvorgaben für Krypto-Unternehmen. Die Regulierung wird an traditionelle Finanzinstitute angepasst.
Brasilien hat neue, umfassende Vorschriften für Anbieter virtueller Vermögenswerte eingeführt. Ab dem 1. Januar 2027 gelten strengere Anforderungen an Kapitalausstattung, Risikomanagement und Transparenz. Das neue Rahmenwerk der Zentralbank stuft diese Unternehmen als Institute der Kategorie 3 ein und bringt ihre Aufsicht in Einklang mit Wertpapiermaklern und Devisenhändlern. Krypto-Unternehmen müssen künftig Mindestkapitalreserven vorhalten, formelle Risikomanagementstrukturen etablieren und regelmäßige finanzielle sowie operative Offenlegungen vornehmen. Bis Mitte 2028 werden alle Anbieter virtueller Vermögenswerte in ein höheres regulatorisches Segment überführt. Kleinere Institute dürfen dann keine Kryptodienstleistungen mehr anbieten. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Marktstabilität zu stärken, den Verbraucherschutz zu verbessern und Kryptoplattformen stärker an die Standards traditioneller Finanzunternehmen anzugleichen.