Hongkong verschärft Krypto-Steuerregulierung ab 2027
Hongkong verpflichtet Krypto-Plattformen, steuerliche Nutzerdaten zu melden. Die neuen Regeln betreffen 8.000 Institute und gelten ab Januar 2027.
Hongkong hat seinen regulatorischen Ansatz zur Besteuerung von Kryptowährungen weiterentwickelt. Mit dem Inland Revenue (Amendment) (Automatic Exchange of Information) Bill 2026 und dem Crypto Asset Reporting Framework (CARF), das sich derzeit im Gesetzgebungsverfahren befindet, werden neue Standards gesetzt. Der CARF-Vorschlag verpflichtet lizenzierte Krypto-Börsen und Dienstleister, die steuerliche Ansässigkeit ihrer Nutzer zu erfassen, zu verifizieren und bei Bedarf an die Behörden zu melden. Rund 8.000 zusätzliche Finanzinstitute werden künftig zur Registrierung und Berichterstattung verpflichtet, wobei die meisten voraussichtlich Nullmeldungen abgeben werden. Alle meldepflichtigen Plattformen müssen sich bis zum 31. Januar eines jeden Jahres beim Finanzamt registrieren und detaillierte Aufzeichnungen führen, auch bei Einstellung des Betriebs. Die neuen Vorschriften treten am 1. Januar 2027 in Kraft, der erste internationale Informationsaustausch ist für das Folgejahr geplant. Das Gesetzgebungsverfahren umfasst eine Ausschussprüfung und eine öffentliche Konsultation, um Hongkongs Krypto-Regulierung an internationale Standards anzupassen.