SEC-Kommissarin Peirce: Selbstverwahrung & Privatsphäre als Grundrechte

SEC-Kommissarin Hester Peirce betont, dass Krypto-Selbstverwahrung und finanzielle Privatsphäre Grundrechte sind. Sie kritisiert die Abhängigkeit von Intermediären und warnt, dass ETFs das Krypto-Ethos gefährden könnten.

SEC-Kommissarin Hester Peirce hat nachdrücklich bekräftigt, dass Krypto-Selbstverwahrung und finanzielle Privatsphäre grundlegende Menschenrechte sind, im Einklang mit der freiheitsorientierten Philosophie, auf der die Vereinigten Staaten gegründet wurden. Peirce betonte, dass Individuen die Kontrolle über ihre eigenen digitalen Vermögenswerte haben sollten, ohne auf Intermediäre angewiesen zu sein. Sie bezeichnete diese Autonomie als zentrales Prinzip der Kryptowährungsbewegung. Peirce kritisierte die Annahme, dass private Finanztransaktionen automatisch auf Fehlverhalten hindeuten, und argumentierte, dass Privatsphäre der Standard sein sollte. Sie äußerte zudem Bedenken hinsichtlich des Trends, dass Bitcoin-Inhaber ihre Vermögenswerte aus Gründen der Bequemlichkeit und steuerlicher Vorteile in ETFs transferieren, und warnte, dass dies das ursprüngliche Ethos der Selbstverwahrung und Dezentralisierung untergraben könnte. Sie forderte regulatorische Rahmenbedingungen, die Innovation fördern, Investoren schützen und die dezentralen Ursprünge von Krypto respektieren. Gleichzeitig hob sie die Bedeutung der Aufklärung über Risiken und Verantwortlichkeiten der Selbstverwahrung hervor. Ihre Aussagen erfolgen vor dem Hintergrund laufender politischer Diskussionen und Verzögerungen bei der Gesetzgebung zur Marktstruktur digitaler Vermögenswerte und zu Selbstverwahrungsrechten.

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