Demokraten fordern SEC-Regulierung für KI-Trading-Agenten
Demokraten fordern von der SEC klare Regeln für KI-Trading-Agenten, insbesondere zum Schutz von Anlegern und zur Regulierung von Krypto- und Finanzprodukten.
Die Demokraten im US-Repräsentantenhaus haben die SEC offiziell aufgefordert, ihren regulatorischen Ansatz gegenüber KI-gesteuerten Trading-Agenten, die Finanztransaktionen für Privatanleger ausführen, zu präzisieren. Die Abgeordneten äußern Bedenken hinsichtlich Anlegerschutz, Marktstabilität, rechtlicher Verantwortlichkeit und der Angemessenheit aktueller Wertpapiergesetze bei der Überwachung autonomer Handelssysteme. Die von Bill Foster und Brad Sherman geführte Initiative verlangt bis zum 31. Juli detaillierte Antworten von SEC-Vorsitzendem Paul Atkins. Im Fokus stehen Pflichten von Broker-Dealern, Entwicklerhaftung und Risiken korrelierter Trades, die zu erhöhter Volatilität führen könnten. Zudem wird hinterfragt, ob bestehende Vorschriften wie der Securities Exchange Act von 1934 und der Investment Advisers Act von 1940 agentisches Trading ausreichend abdecken – insbesondere, da KI-Agenten verstärkt in Kryptowährungen, Optionen, Futures und andere Finanzprodukte vordringen. Die SEC hat bereits gegen Unternehmen wegen irreführender Angaben zu KI-Fähigkeiten vorgegangen, aber noch keine umfassenden Leitplanken für den KI-Einsatz geschaffen. Die rasante Ausbreitung von KI im Finanzsektor, besonders im Kryptomarkt, erhöht den Druck auf klare Regulierung und Verbraucherschutz.