Binance kämpft nach MiCA-Rückschlag um EU-Verbleib
Binance will trotz fehlender MiCA-Lizenz in Griechenland in der EU bleiben. Das Unternehmen sucht alternative Zulassungen und muss vor Ablauf der aktuellen Genehmigung handeln.
Binance hat sein Engagement für den EU-Markt bekräftigt, obwohl das Unternehmen keine MiCA-Lizenz in Griechenland erhalten konnte. Dies gefährdet die Fähigkeit, EU-Kunden nach dem 30. Juni 2026 weiterhin zu bedienen. Das Unternehmen sucht aktiv nach alternativen regulatorischen Wegen und hat Gespräche mit Behörden in Irland, Lettland und Griechenland geführt. Dabei ist Binance jedoch auf Widerstand gestoßen, unter anderem wegen Bedenken hinsichtlich früherer Strafen und seiner operativen Struktur. Vertreter von Binance wiesen Gerüchte über einen Rückzug aus der EU zurück und betonten, dass sie in der Region bleiben und ihren Ansatz an die regulatorischen Anforderungen anpassen wollen. Das Unternehmen muss vor Ablauf der aktuellen Genehmigung eine Zulassung in einem anderen EU-Land erhalten, sonst drohen Einschränkungen für europäische Nutzer. Binance versichert weiterhin, sich dem Betrieb im Rahmen des sich entwickelnden EU-Krypto-Compliance-Regelwerks verpflichtet zu fühlen und prüft alle verfügbaren Optionen, um seine Präsenz im Block aufrechtzuerhalten.