Cuomos Krypto-Verbindungen und OKX-ICE-Venture im Fokus
Cuomos Verbindung zu OKX während einer Untersuchung sorgt für Kritik. Nach seiner Wahlniederlage wurde er Co-Vorsitzender eines Joint Ventures von OKX und ICE für digitale Finanzprodukte.
Andrew Cuomos beratende Tätigkeit für die Krypto-Börse OKX während einer bundesstaatlichen Untersuchung, die zu einem Vergleich in Höhe von 505 Millionen US-Dollar wegen Verstößen gegen Geldwäschevorschriften führte, ist zu einem zentralen Thema seiner Bürgermeisterkampagne 2025 in New York City geworden. Besonders kritisiert werden Cuomos Rolle und seine Empfehlung von Linda Lacewell als Chief Legal Officer von OKX. Nach seinem erfolglosen Bürgermeisterwahlkampf wurde Cuomo als Co-Vorsitzender eines neuen 50:50 Joint Ventures zwischen OKX und der Intercontinental Exchange (ICE), dem Eigentümer der New York Stock Exchange, vorgestellt. Das Vorhaben zielt darauf ab, Infrastruktur für tokenisierte und digital-native Finanzprodukte zu entwickeln. So könnten die 120 Millionen Nutzer von OKX – vorbehaltlich behördlicher Genehmigung – Zugang zu ICE-Futures und NYSE-tokenisierten Aktien erhalten. Das Projekt wird als in den USA registrierter Broker-Dealer und Futures Commission Merchant betrieben, mit Cuomo und ICEs Trabue Bland als Co-Vorsitzenden. Die Partnerschaft folgt auf ICEs strategische Investition in OKX und erweitert deren Engagement im Bereich digitale Assets.