Südkorea fordert globale Kryptoregulierung und Sandbox
Südkorea fordert globale Kryptoregulierung, strengere FATF-Travel-Rule und erweitert die Sandbox für digitale Vermögenswerte.
Die südkoreanische Financial Intelligence Unit fordert eine weltweite Harmonisierung der Regulierung virtueller Vermögenswerte. Sie warnt, dass fragmentierte nationale Ansätze regulatorische Arbitrage ermöglichen und die Bekämpfung von Finanzkriminalität erschweren. Bei einer Sitzung der Financial Action Task Force (FATF) in Paris drängte Südkorea auf die Abschaffung von Mindesttransaktionsschwellen im Rahmen der Krypto-Travel-Rule. Das Land plädiert für Identitätsprüfungen bei allen Transfers und kritisiert die mangelnde globale Einhaltung von Anti-Geldwäsche-Standards. National plant Südkorea, die Schwelle im August auf null zu senken. Zudem kündigte die Financial Services Commission an, das regulatorische Sandbox-Modell auf das Virtual Asset User Protection Act auszuweiten. Damit sollen mehr Blockchain- und Fintech-Dienstleistungen von regulatorischen Ausnahmen profitieren. Diese Maßnahmen sind Teil einer Strategie, Innovation zu fördern und gleichzeitig die Aufsicht im Finanzsektor zu stärken.