Fed fordert KYC-Prüfungen für Stablecoin-Emittenten
US-Behörden fordern KYC- und AML-Prüfungen für Stablecoin-Emittenten. Der Vorschlag im Rahmen des GENIUS Act ist 60 Tage kommentierbar.
US-Finanzaufsichtsbehörden, darunter die Federal Reserve, haben gemeinsam eine Regel vorgeschlagen, die von Emittenten von Zahlungs-Stablecoins die Einführung von Kundenidentifikationsprogrammen (CIP) verlangt. Diese Programme sollen ähnlich wie bei Banken und Kreditgenossenschaften gestaltet sein. Der Vorschlag ist Teil des im Juli 2025 verabschiedeten GENIUS Act. Er würde zugelassene Zahlungs-Stablecoin-Emittenten als Finanzinstitute gemäß dem Bank Secrecy Act einstufen. Damit wären sie verpflichtet, Know-Your-Customer-(KYC)- und Anti-Geldwäsche-(AML)-Prüfungen durchzuführen. Die Anforderungen betreffen die Kontoeröffnung, Emission und Einlösung von Stablecoins. Ziel ist es, illegale Aktivitäten zu verhindern und Stablecoins stärker in das traditionelle Finanzsystem zu integrieren. Der Vorschlag steht 60 Tage zur öffentlichen Kommentierung offen und unterstreicht das Bestreben, den Kryptosektor an etablierte Compliance-Standards anzugleichen.