MFSA konsultiert zu DeFi-Regulierung unter MiCA

Die MFSA prüft DeFi-Regulierung unter MiCA, diskutiert Dezentralisierung, Audits und Standardrahmen. Branchenfeedback ist bis Juli erwünscht.

Die Malta Financial Services Authority (MFSA) hat ein Konsultationspapier veröffentlicht, das die Integration von Decentralized Finance (DeFi) in den europäischen Regulierungsrahmen MiCA (Markets in Crypto-Assets) untersucht. Das Papier betont, dass MiCA zwar Dienstleistungen ausschließt, die „vollständig dezentralisiert und ohne Vermittler“ erbracht werden, viele DeFi-Projekte jedoch weiterhin zentrale Elemente wie administrative Schlüssel, konzentrierte Governance, Protokoll-Update-Rechte und Kontrolle über Benutzeroberflächen aufweisen. Die MFSA fragt die Branche, ob Dezentralisierung als Spektrum statt als binäres Konzept betrachtet werden sollte, und erwägt einen standardisierten Rahmen zur Bestimmung, wann ein DeFi-Protokoll als ausreichend dezentralisiert gilt, um nicht unter MiCA zu fallen. Zudem bittet die Behörde um Meinungen zu möglichen Audit- und Risiko-Bewertungspflichten für DeFi-Projekte. Stellungnahmen werden bis Juli erwartet.

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